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18 Januar

Bald überall sparsame LED-Leuchten

Schon bald werden in fast allen Niederzissener Straßen moderne und sparsame LED-Lampen leuchten. Herkömmliche Lichttechnik gibt´s dann nur noch in der Waldorfer Straße sowie am Bowen- und Bächelsberg, wo die Umrüstung im Zuge des bereits geplanten Straßenbaus erfolgen wird. In der Brohltal- und Kraterstraße sowie im Bausenbergweg ist bereits LED-Technik installiert.

Schule in RodderFür alle anderen Gemeindestraßen legte der Bau- und Friedhofsausschuss jetzt das Ausbauprogramm, die jeweilige Höhe des Gemeindeanteils und den Umfang der Vorausleistungen fest.

„Der Gemeindeanteil richtet sich nach der Verkehrsbedeutung der einzelnen Straßen. Bei der Beurteilung wird nur der Anteil des Fußgängerverkehrs betrachtet, denn dieser Personengruppe kommt die Straßenbeleuchtung in erster Linie zugute“, erklärte Ortsbürgermeister Rolf Hans. Nach der gültigen Rechtslage beläuft sich der Gemeindeanteil bei geringem Durchgangs-, aber ganz überwiegendem Anliegerverkehr auf 25 Prozent und bei erhöhtem Durchgangs-, aber noch überwiegendem Anliegerverkehr auf 35 bis 45 Prozent. In diesem Rahmen bewegte sich der Ausschuss nach sorgfältiger Abwägung bei der Festlegung des kommunalen Anteils für nunmehr 37 Straßen in beiden Ortsteilen.

In die niedrigste Kategorie wurden beispielsweise die reinen Anliegerstraßen Am Hellenberg oder Auf Koisdorf eingestuft, 45 Prozent Gemeindeanteil wurden für Anliegerstraßen mit sehr hohem Fußgängeranteil wie Horststraße oder Mittelstraße festgesetzt. Zum Vergleich: Bei der schon abgeschlossenen Maßnahme in der Brohltalstraße betrug der Gemeindeanteil 55 Prozent.  

Weiterhin erging die Empfehlung an den Gemeinderat, Vorausleistungen in Höhe von 100 Prozent des voraussichtlichen beitragsfähigen Aufwands abzüglich des festgesetzten Gemeindeanteils zu erheben. Die Zahlungsaufforderungen erhalten die Anlieger nach Beginn der Maßnahme und dem Eingang der ersten Rechnungen.

Der Bürgerverein im Ortsteil Rodder hat an der Alten Schule ein Problem mit der Lagerung von Tischen, Bänken und Geräten. Aus diesem Grunde hat sich der Verein mit dem Plan an die Gemeinde gewandt, am Rande des Vorplatzes einen rund 45 Quadratmeter großen Multifunktionsraum zu errichten, der als Lagerfläche und bei Veranstaltungen auch als Verkaufsraum dienen soll. Den baufälligen Anbau an der Alten Schule, der bislang als Lager diente, will man abreißen. Die gesamte Maßnahme soll mit einem hohen Eigenanteil durchgeführt werden.

Da der Dorfplatz 2010 im Rahmen der Dorferneuerung gefördert wurde, fand im Vorfeld ein Erörterungstermin mit der Kreisverwaltung statt. Ergebnis: Der Bau des Lagerraums ist nicht förderschädlich und kann unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls über die Dorferneuerung bezuschusst werden. Das muss aber noch mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion abgestimmt werden, ein erstes Gespräch hat bereits stattgefunden. Der Antrag kann gestellt werden, sofern die förderfähigen Kosten mindestens 15 339 Euro inklusive Eigenleistung betragen.  

In der vergangenen Woche fand die Baustelleneinweisung für Renaturierungsarbeiten im Seifental statt. „Nach Abschluss der Maßnahme ist eine gemeinsame Pflanzaktion von Anwohnern und Gemeinderat geplant“, teilte der Ortsbürgermeister mit. Eine sehr positive Nachricht verkündete er am Ende der Sitzung: Für den Bauhof und die Ortsvereine war die kostenlose Anschaffung eines Fahrzeuges möglich, das von Sponsoren finanziert wird und voraussichtlich Mitte März zur Verfügung steht.

Bild: Am Rande der Rasenfläche auf dem Vorplatz der Alten Schule will der Bürgerverein von Rodder einen Multifunktionsraum errichten, der als Lager und bei Veranstaltungen als Verkaufsraum dienen soll.

Foto: ©Hans-Willi Kempenich
Text: ©Hans-Willi Kempenich

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 18. Januar 2017 15:43